Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20, 21)  Noch   konnten   es   die   Jünger   Jesu   nicht   fassen.   Noch   hatten   sie   Angst   und   versteckten   sich:   nicht,   dass   auch   sie ans   Kreuz   genagelt   werden   und   einen   schrecklichen   Tod   sterben   wie   ihr   Meister   Jesus.   Die   Frauen   hatten   zwar etwas   davon   erzählt,   dass   Jesus   ihnen   im   Garten   begegnet   ist.   Aber   das   kann   ja   gar   nicht   sein:   Tot   ist   tot!   Für Jesus    und    für    sie    gab    es    keine    Hoffnung.    Alle    Türen    haben    sie    verschlossen,    alle    Fenster    verrammelt. Hoffnungslos und verzagt kauerten sie im Halbdunkeln. Plötzlich steht Jesus da, einfach so, und spricht zu ihnen: Friede   sei   mit   euch!   Zweimal   sagt   er   ihnen   seinen   Frieden   zu.   „Ich   bin   kein   Gespenst,   sondern   Jesus,   den   ihr kennt; seht meine durchbohrten Hände.“ Es   geht   alles   so   schnell;   sie   können   es   kaum   fassen,   glauben:   Jesus   ist   wirklich   vom Tod   auferstanden   und   er   lebt. Nun   spricht   er   das   Sendungswort   über   sie   aus   und   bläst   sie   an   mit   dem   Geist   Gottes,   der   ihn   lebendig   und   die Macht   des Todes   gebrochen   hat.   Jesu   Werk   ist   nicht   zu   Ende;   sein   Heil   will   zu   allen   Menschen   kommen.   Und   dazu sendet    er    sie,    die    sich    vor    Unsicherheit    und   Angst    verkrochen    hatten.    Sie    sind    berufen,    die    Mission    Jesu fortzusetzen. Jesus   hat   den   Jüngern   damals   und   uns   heute   den   Weg   unserer   Mission   vorgezeichnet:   Er   predigte   das   Reich Gottes,   forderte   zur   Umkehr   heraus   und   lud   dazu   ein,   sich   auf   die   Liebe   seines   himmlischen   Vaters   einzulassen. Jesus   nahm   die   Menschen   in   ihren   Nöten   ernst   und   berührte   sie   heilend   und   befreiend.   Er   setzte   sich   mit   den Verstoßenen   an   einen   Tisch,   aß   und   trank   mit   ihnen,   und   ließ   sie   so   die   Nähe   Gottes   spüren.   Wie   er   als Gottessohn   sich   erniedrigte   und   Mensch   wurde,   so   sind   wir   berufen,   unseren   Mitmenschen   Schwester   und   Bruder zu   sein.   Wir   müssen   nicht   alles   auf   einmal   tun;   wir   müssen   eigentlich   gar   nichts,   sondern   lassen   einfach   die   Liebe Gottes    durch    uns    hindurch    fließen    zu    den    Menschen    um    uns    herum.    Dabei    mögen    wir    uns    unsicher    oder ungenügend   fühlen,   aber   Jesus,   der Auferstandene,   ist   da,   und   sein   Friede   durchdringt   den   Nebel   unserer   Furcht und kommt bei anderen an, durch uns und manchmal auch trotz uns. Autor: Prof. Dr. Michael Kißkalt  
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    Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20, 21)  Noch   konnten   es   die   Jünger   Jesu   nicht   fassen.   Noch   hatten   sie   Angst und   versteckten   sich:   nicht,   dass   auch   sie   ans   Kreuz   genagelt   werden und   einen   schrecklichen   Tod   sterben   wie   ihr   Meister   Jesus.   Die   Frauen hatten   zwar   etwas   davon   erzählt,   dass   Jesus   ihnen   im   Garten   begegnet ist. Aber   das   kann   ja   gar   nicht   sein:   Tot   ist   tot!   Für   Jesus   und   für   sie   gab es    keine    Hoffnung.   Alle   Türen    haben    sie    verschlossen,    alle    Fenster verrammelt.    Hoffnungslos    und    verzagt    kauerten    sie    im    Halbdunkeln. Plötzlich steht Jesus da, einfach so, und spricht zu ihnen: Friede   sei   mit   euch!   Zweimal   sagt   er   ihnen   seinen   Frieden   zu.   „Ich   bin kein   Gespenst,   sondern   Jesus,   den   ihr   kennt;   seht   meine   durchbohrten Hände.“ Es   geht   alles   so   schnell;   sie   können   es   kaum   fassen,   glauben:   Jesus   ist wirklich    vom    Tod    auferstanden    und    er    lebt.    Nun    spricht    er    das Sendungswort   über   sie   aus   und   bläst   sie   an   mit   dem   Geist   Gottes,   der ihn   lebendig   und   die   Macht   des   Todes   gebrochen   hat.   Jesu   Werk   ist nicht   zu   Ende;   sein   Heil   will   zu   allen   Menschen   kommen.   Und   dazu sendet   er   sie,   die   sich   vor   Unsicherheit   und Angst   verkrochen   hatten.   Sie sind berufen, die Mission Jesu fortzusetzen. Jesus   hat   den   Jüngern   damals   und   uns   heute   den   Weg   unserer   Mission vorgezeichnet:    Er    predigte    das    Reich    Gottes,    forderte    zur    Umkehr heraus   und   lud   dazu   ein,   sich   auf   die   Liebe   seines   himmlischen   Vaters einzulassen.    Jesus    nahm    die    Menschen    in    ihren    Nöten    ernst    und berührte   sie   heilend   und   befreiend.   Er   setzte   sich   mit   den   Verstoßenen an   einen   Tisch,   aß   und   trank   mit   ihnen,   und   ließ   sie   so   die   Nähe   Gottes spüren.   Wie   er   als   Gottessohn   sich   erniedrigte   und   Mensch   wurde,   so sind   wir   berufen,   unseren   Mitmenschen   Schwester   und   Bruder   zu   sein. Wir   müssen   nicht   alles   auf   einmal   tun;   wir   müssen   eigentlich   gar   nichts, sondern   lassen   einfach   die   Liebe   Gottes   durch   uns   hindurch   fließen   zu den   Menschen   um   uns   herum.   Dabei   mögen   wir   uns   unsicher   oder ungenügend   fühlen,   aber   Jesus,   der   Auferstandene,   ist   da,   und   sein Friede   durchdringt   den   Nebel   unserer   Furcht   und   kommt   bei   anderen   an, durch uns und manchmal auch trotz uns. Autor: Prof. Dr. Michael Kißkalt  
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