Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt.  1. Petrus 3, 15   Nicht   immer   ist   Schweigen   Gold   und   Reden   Silber.   In   so   manchen   Situationen   in   meinem   Leben   habe   ich geschwiegen,   obwohl   reden   vielleicht   hilfreicher   gewesen   wäre   und   geredet,   obwohl   schweigen   angebrachter gewesen   wäre.   Nicht   jedem   will   ich   Rede   und   Antwort   stehen   oder   für   alles   Rechenschaft   ablegen   müssen. Doch   hier   werde   ich   aufgefordert   und   herausgefordert:   Nicht   zu   schweigen   von   der   Hoffnung,   die   mich   erfüllt. Hier werden wir, als Gemeinde Christi, aufgefordert nicht zu schweigen, von der Hoffnung, die uns erfüllt. Die   Verse   aus   dem   1.   Petrusbrief   richten   sich   als   „Mahnung“   an   die   Männer   und   Frauen   der   Gemeinde   der damaligen   Zeit.   Es   wird   deutlich:   Worte   haben   Macht   und   es   ist   besser,   seine   Zunge   zu   hüten   und   Scheltwort nicht   mit   Scheltwort   zu   vergelten.   Wie   die   Menschen   von   damals   sind   auch   wir   heute   aufgefordert,   Gerechtigkeit anzustreben,   den   Frieden   zu   suchen   und   ihm   nachzujagen,   anstatt   auf   Böses   mit   Bösem   zu   reagieren,   wie   es   in den   Versen   zuvor   beschrieben   wird.   Wir   werden   herausgefordert,   unsere   innere   Hoffnung   nicht   nur   im   Herzen zu   tragen,   sondern   dieser   auch   Ausdruck   nach   außen   zu   verleihen   in   unseren   Worten   und   Taten.   Wir   sind aufgerufen,   jedem   Rede   und   Antwort   über   diese   Hoffnung   geben   zu   können.   Wir   sind   aufgefordert,   bei   diesem Thema   nicht   zu   schweigen.   Jedoch   nicht   auf   eine   überhebliche   und   aufdringliche   Weise,   sondern   sanftmütig, ehrfürchtig und ohne Furcht. Vielleicht   erleben   wir   heute   nicht   unbedingt   Drohungen,   wenn   wir   von   der   Hoffnung,   die   uns   trägt,   erzählen. Vielleicht   ist   es   eher   Gleichgültigkeit,   vielleicht   auch   ein   belustigtes   Grinsen.   Vielleicht   aber   auch   ernsthaftes Interesse mit vielen, nicht immer einfachen, Fragen. Der   Monatsvers   fordert   nicht   nur   heraus,   er   lädt   auch   ein   zu   einer   persönlichen   Reflexion:   Wie   steht   es   um   mein Herz   und   meine   Seele?   Bin   ich   erfüllt   von   dieser   Hoffnung,   von   der   hier   die   Rede   ist?   Oder   bin   ich   eher   gefüllt mit Ängsten und Sorgen oder Neid und Zorn? „Das,   wovon   das   Herz   voll   ist,   davon   redet   der   Mund.“   Der   Vers   kann   auch   eine   Einladung   sein,   das   eigene Herz   zu   prüfen,   sich   wieder   mit   dieser   Hoffnung   zu   verbinden   und   neu   Raum   zu   schaffen:   Für   Gedanken   des Friedens,   der   Liebe   und   der   Gerechtigkeit.   Der   Vers   ermutigt,   nach   innen   zu   schauen,   um   dann   nach   außen sprach-   und   handlungsfähig   zu   werden.   Denn   wenn   wir   innerlich   von   Hoffnung   erfüllt   und   von   Liebe   ergriffen sind, dann werden das auch unsere Worte und Taten widerspiegeln.   Autor: Dana Sophie Jansen
116 Jahre Leben finden - Gemeinschaft erfahren
   Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt.  1. Petrus 3, 15   Nicht   immer   ist   Schweigen   Gold   und   Reden   Silber.   In   so   manchen Situationen    in    meinem    Leben    habe    ich    geschwiegen,    obwohl    reden vielleicht    hilfreicher    gewesen    wäre    und    geredet,    obwohl    schweigen angebrachter   gewesen   wäre.   Nicht   jedem   will   ich   Rede   und   Antwort stehen   oder   für   alles   Rechenschaft   ablegen   müssen.   Doch   hier   werde ich    aufgefordert    und    herausgefordert:    Nicht    zu    schweigen    von    der Hoffnung,    die    mich    erfüllt.    Hier    werden    wir,    als    Gemeinde    Christi, aufgefordert nicht zu schweigen, von der Hoffnung, die uns erfüllt. Die   Verse   aus   dem   1.   Petrusbrief   richten   sich   als   „Mahnung“   an   die Männer   und   Frauen   der   Gemeinde   der   damaligen   Zeit.   Es   wird   deutlich: Worte    haben    Macht    und    es    ist    besser,    seine    Zunge    zu    hüten    und Scheltwort   nicht   mit   Scheltwort   zu   vergelten.   Wie   die   Menschen   von damals   sind   auch   wir   heute   aufgefordert,   Gerechtigkeit   anzustreben, den   Frieden   zu   suchen   und   ihm   nachzujagen,   anstatt   auf   Böses   mit Bösem   zu   reagieren,   wie   es   in   den   Versen   zuvor   beschrieben   wird.   Wir werden   herausgefordert,   unsere   innere   Hoffnung   nicht   nur   im   Herzen   zu tragen,    sondern    dieser    auch   Ausdruck    nach    außen    zu    verleihen    in unseren    Worten    und    Taten.    Wir    sind    aufgerufen,    jedem    Rede    und Antwort   über   diese   Hoffnung   geben   zu   können.   Wir   sind   aufgefordert, bei     diesem    Thema     nicht     zu     schweigen.     Jedoch     nicht     auf     eine überhebliche   und   aufdringliche   Weise,   sondern   sanftmütig,   ehrfürchtig und ohne Furcht. Vielleicht   erleben   wir   heute   nicht   unbedingt   Drohungen,   wenn   wir   von der     Hoffnung,     die     uns     trägt,     erzählen.     Vielleicht     ist     es     eher Gleichgültigkeit,   vielleicht   auch   ein   belustigtes   Grinsen.   Vielleicht   aber auch ernsthaftes Interesse mit vielen, nicht immer einfachen, Fragen. Der    Monatsvers    fordert    nicht    nur    heraus,    er    lädt    auch    ein    zu    einer persönlichen   Reflexion:   Wie   steht   es   um   mein   Herz   und   meine   Seele? Bin   ich   erfüllt   von   dieser   Hoffnung,   von   der   hier   die   Rede   ist?   Oder   bin ich eher gefüllt mit Ängsten und Sorgen oder Neid und Zorn? „Das,   wovon   das   Herz   voll   ist,   davon   redet   der   Mund.“   Der   Vers   kann auch   eine   Einladung   sein,   das   eigene   Herz   zu   prüfen,   sich   wieder   mit dieser    Hoffnung    zu    verbinden    und    neu    Raum    zu    schaffen:    Für Gedanken   des   Friedens,   der   Liebe   und   der   Gerechtigkeit.   Der   Vers ermutigt,   nach   innen   zu   schauen,   um   dann   nach   außen   sprach-   und handlungsfähig   zu   werden.   Denn   wenn   wir   innerlich   von   Hoffnung   erfüllt und   von   Liebe   ergriffen   sind,   dann   werden   das   auch   unsere   Worte   und Taten widerspiegeln.   Autor: Dana Sophie Jansen
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