Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wasser umsonst. (Offenbarung 21,6b)  „I   can`t   get   no   satisfaction“      -   „ich   kann   keine   Erfüllung   finden“,   singen   die   Rolling   Stones   seit   über   50   Jahren.   Und wenn der Frontmann der Stones, Mick Jagger, diese Worte ins Mikro brüllt, stimmten unzählige Fans mit ein. Wahrscheinlich    nicht    nur,    weil    sie    den    Hit    gut    finden,    sondern    weil    sie    sich    in    ihrer    ganz    persönlichen    Not verstanden   fühlen.   Ja,   das   menschliche   Herz   verspürt   eine   Sehnsucht   nach   Leben,   das   mit   keinem   Glück   dieser Welt   dauerhaft   gestillt   werden   kann.   Und   wer   es   trotzdem   versucht,   dem   ergeht   es   wie   einem   Durstigen,   der seinen Durst mit Salzwasser zu stillen versucht. Sein Durst wird damit nur noch größer.   In   der   Jahreslosung   für   das   Jahr   2018   stellt   sich   Gott   als   der   vor,   der   um   diesen   Lebensdurst   der   Menschen   weiß. Er verurteilt die Menschen nicht. Im Gegenteil! Er bietet das, was sie eigentlich suchen. Die Jahreslosung steht im Zusammenhang   mit   dem   großen   Versprechen,   dass   Gott   eine   neue   Erde   und   einen   neuen   Himmel   schaffen   wird. Da    geht    es    um    eine    totale    Neuschöpfung    statt    nur    um    stümperhafte    Runderneuerung.    Doch    das    ist    noch Zukunftsmusik.   Aber   das   erfüllte   Leben,   das   er   mit   frischem   Quellwasser   vergleicht,   das   gibt   es   schon   heute. Davon   muss   man   nicht   träumen.   Das   kann   man   haben.   Jesus   bietet   es   jedem   Menschen   an.   Und   das   sogar umsonst – quasi gratis, oder „sola gratia“ (Allein aus Gnaden), wie Martin Luther es ausgedrückt hat. Doch   ist   es   mit   dem   Lebensdurst   wie   auch   sonst   mit   dem   Durst.   Er   ist   nicht   ein   für   allemal   gestillt.   Er   meldet   sich immer   wieder.   Die   im   ursprünglichen   Text   verwendete   Zeitform   für   den   Dürstenden   lässt   das   erkennen.   Man   kann also   die   Gabe   (das   lebendige   Wasser)   nicht   einfach   nehmen   und   dann   dem   Geber   den   Rücken   kehren.   Immer wieder neu muss und darf die Gabe empfangen werden. Das geschieht, wenn wir uns von Jesus durch sein Wort oder   sein   Sakrament   beschenken   lassen   -   ja   mehr   noch:   ihn   selbst   immer   wieder   neu   durch   Wort   und   Sakrament in   unser   Leben   aufnehmen.   Der   vielleicht   etwas   einfach   klingende   Slogan   „Wer   Jesus   hat,   der   hat   das   Leben“, stimmt eben doch. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Erfahrung immer wieder neu machen.  Autor: Thomas Käßner  
110 Jahre Leben finden - Gemeinschaft erfahren
    Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wasser umsonst. (Offenbarung 21,6b)  „I   can`t   get   no   satisfaction“      -   „ich   kann   keine   Erfüllung   finden“,   singen die   Rolling   Stones   seit   über   50   Jahren.   Und   wenn   der   Frontmann   der Stones,   Mick   Jagger,   diese   Worte   ins   Mikro   brüllt,   stimmten   unzählige Fans mit ein. Wahrscheinlich   nicht   nur,   weil   sie   den   Hit   gut   finden,   sondern   weil   sie sich    in    ihrer    ganz    persönlichen    Not    verstanden    fühlen.    Ja,    das menschliche   Herz   verspürt   eine   Sehnsucht   nach   Leben,   das   mit   keinem Glück   dieser   Welt   dauerhaft   gestillt   werden   kann.   Und   wer   es   trotzdem versucht,   dem   ergeht   es   wie   einem   Durstigen,   der   seinen   Durst   mit Salzwasser zu stillen versucht. Sein Durst wird damit nur noch größer.   In   der   Jahreslosung   für   das   Jahr   2018   stellt   sich   Gott   als   der   vor,   der   um diesen    Lebensdurst    der    Menschen    weiß.    Er    verurteilt    die    Menschen nicht.    Im    Gegenteil!    Er    bietet    das,    was    sie    eigentlich    suchen.    Die Jahreslosung steht im Zusammenhang    mit    dem    großen    Versprechen,    dass    Gott    eine    neue Erde   und   einen   neuen   Himmel   schaffen   wird.   Da   geht   es   um   eine   totale Neuschöpfung   statt   nur   um   stümperhafte   Runderneuerung.   Doch   das   ist noch    Zukunftsmusik.    Aber    das    erfüllte    Leben,    das    er    mit    frischem Quellwasser   vergleicht,   das   gibt   es   schon   heute.   Davon   muss   man   nicht träumen.   Das   kann   man   haben.   Jesus   bietet   es   jedem   Menschen   an. Und   das   sogar   umsonst   –   quasi   gratis,   oder   „sola   gratia“   (Allein   aus Gnaden), wie Martin Luther es ausgedrückt hat. Doch   ist   es   mit   dem   Lebensdurst   wie   auch   sonst   mit   dem   Durst.   Er   ist nicht    ein    für    allemal    gestillt.    Er    meldet    sich    immer    wieder.    Die    im ursprünglichen   Text   verwendete   Zeitform   für   den   Dürstenden   lässt   das erkennen.    Man    kann    also    die    Gabe    (das    lebendige    Wasser)    nicht einfach    nehmen    und    dann    dem    Geber    den    Rücken    kehren.    Immer wieder   neu   muss   und   darf   die   Gabe   empfangen   werden.   Das   geschieht, wenn wir uns von Jesus durch sein Wort oder   sein   Sakrament   beschenken   lassen   -   ja   mehr   noch:   ihn   selbst immer     wieder     neu     durch     Wort     und     Sakrament     in     unser     Leben aufnehmen.   Der   vielleicht   etwas   einfach   klingende   Slogan   „Wer   Jesus hat,   der   hat   das   Leben“,   stimmt   eben   doch.   Ich   wünsche   Ihnen,   dass   Sie diese Erfahrung immer wieder neu machen.  Autor: Thomas Käßner  
109 Jahre Leben finden - Gemeinschaft erfahren
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