Jesus Christus spricht: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und
es in Fülle haben“
(Johannes 10, 10)
Wenn
Jesus
diese
Worte
spricht,
ruft
er
nicht
zu
einem
abstrakten
Glücksgefühl
auf,
sondern
zu
dem
wahren,
von
Gott
gegebenen
Leben,
das
er
selbst
in
die
Welt
gebracht
hat.
Dieses
Leben,
das
in
der
griechischen
Sprache
als
zoë
(ζωή)
bezeichnet
wird,
ist
nicht
das
bloße
bios
des
Alltags,
sondern
das
unvergängliche,
von
Gott
erfüllte
Leben,
das
in
jedem
Menschen
wirkt,
der
den
Herrn
als
Herrn
und
Retter
annimmt.
Das
Evangelium
verkündet,
dass
wir
durch
den
Glauben
an
den
gekreuzigten
und
auferstandenen
Jesus
von
der
Macht
der
Sünde
befreit
werden
und
dadurch
in
die
Gemeinschaft
mit
dem
lebendigen
Gott
hineingeboren
sind.
Aus
dieser
Zugehörigkeit
zu
Christus
entsteht
ein
neues
Leben,
das
nicht
nur
Seelenheil
verheißt,
sondern
eine
Fülle,
die
Freiheit,
Frieden
und
Freude
umfasst
–
ein
Leben,
das
wir
nicht
für uns behalten dürfen, sondern dass wir in aller Öffentlichkeit bezeugen sollen.
Unser
Alltag
ist
voll
von
Momenten,
die
Gott
als
Türen
für
das
Evangelium
nutzt,
wenn
wir
nur
bereit
sind,
sie
zu
sehen.
Wenn
wir
in
einem
Café
jemanden
sehen,
der
traurig
oder
einsam
aussieht,
können
wir
durch
ein
einfaches
Gespräch
die
Einsamkeit
brechen
und
das
Licht
Christi
in
seine
Situation
bringen.
Wenn
wir
an
einer
Bushaltestelle
warten
und
das
Gespräch
mit
einer
älteren
Person
beginnen,
öffnen
wir
einen
Raum,
in
dem
wir
von
Gottes
Gnade
erzählen
können,
und
zeigen,
dass
das
Evangelium
eine
lebendige
und
relevante
Botschaft
ist.
Oder
wenn
wir
im
Büro
ein
Projekt
abschließen,
können
wir
das
Lob
nicht
auf
unsere eigenen Fähigkeiten richten, sondern den Herrn preisen, der uns die Kraft und Weisheit geschenkt
hat, und damit ein Zeugnis dafür ablegen, dass unser Erfolg allein aus seiner Hand stammt.
In
all
diesen
scheinbar
unbedeutenden
Situationen
liegt
das
Potenzial,
das
Evangelium
nicht
nur
durch
Worte,
sondern
durch
Taten
sichtbar
zu
machen.
Wenn
wir
den
Heiligen
Geist
einladen,
unser
Herz
zu
öffnen,
verwandeln
sich
diese
scheinbar
belanglosen
Augenblicke
in
Zeugen
seiner
Gegenwart.
Gott
hat
uns
nicht
nur
ein
Leben
zum
Empfangen
geschenkt,
sondern
ein
Leben
zum
Weitergeben.
Dieses
Geschenk
ist
kein
einmaliges
Ereignis,
sondern
ein
fortwährender
Strom,
der
durch
jede
unserer
alltäglichen Handlungen fließen kann.
Vielleicht könntest du diesen Monat als deine persönliche Missionszeit betrachten. Dann suche doch einmal
bewusst
nach
Gelegenheiten,
in
denen
du
das
Leben
in
seiner
göttlichen
Fülle
weitergibst
–
sei
es
in
Form
eines
ermutigenden
Wortes,
eines
freundlichen
Lächelns
oder
eines
kurzen
Moments
des
Staunens,
den
du
mit
jemandem
teilst.
Und
lass
diese
Taten
nicht
nur
gute
Werke
sein,
sondern
ein
offenes
Zeugnis
dafür,
dass
Christus
in
dir
lebt
und
durch
dich
das
Reich
Gottes
sichtbar
wird.
In
jedem
dieser
Momente
wird
das
Evangelium lebendig, weil wir es nicht nur predigen, sondern leben.
Autor: Joshua T. Searle
118 Jahre Leben finden - Gemeinschaft erfahren