„Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.“                                                                                                                              (Hebräer 6,19) Ein Anker   ist   schwer.   Wenn   er   seine Aufgabe   erfüllt,   hält   er   auch   bei   Sturm   und   tückischen   Strömungen   ein Schiff   fest   an   Ort   und   Stelle.   Aber   was   ist   ein   Anker   für   die   Seele?   Die   Vielfalt   der   Veränderungen   in   der Gegenwart   verunsichert   uns.   Es   fühlt   sich   so   an,   als   gäbe   es   keine   verlässlichen   Fixpunkte   mehr.   Alles   ist im   Fluss.   Überall   Veränderung   und   unklare   Entwicklungen.   Und   bei   der   Frage:   „Was   wird   noch   alles   auf   uns zukommen?“ kann einem Angst und Bange werden.                                                                                                  Aber   das   ist   eigentlich   der   Normalzustand   im   menschlichen   Leben.   Wir   verdrängen   es   zwar   oft,   aber unsere   Zukunft   ist   immer   unsicher.   Wir   können   gar   nicht   wissen,   was   kommen   wird.   Wir   wissen   nur,   was   bei den   anstehenden   Veränderungen   auf   dem   Spiel   steht:   Das   bisher   Bekannte   und   Normale,   an   das   wir   uns gewöhnt   haben,   und   das   wir   gerne   festhalten   wollen.   Aber   wo   können   wir   uns   verankern   angesichts   der bleibenden   Unsicherheiten?   Im   6.   Kapitel   des   Hebräerbriefes   geht   es   um   die   letzte   und   existentiellste Unsicherheit   des   menschlichen   Lebens:   Was   kommt   nach   dem   Tod?   Kann   man   als   Christ   das   einmal erworbene   Seelenheil   vielleicht   wieder   verlieren?   Bleibt   für   den   Rest   des   Lebens   unklar,   ob   es   ein   Leben nach dem Tod für die an Christus Glaubenden geben wird, oder ist Heilsgewissheit möglich?                                                                                                                                 Der   Schreiber   des   Hebräerbriefes   hebt   diese   Unsicherheit   nicht   einfach   auf,   aber   er   macht   deutlich,   dass es   von   Gottes   Seite   aus   eine   klare   und   unverbrüchliche   Zusage   gibt:   Gott   hat   vor   sich   selbst   einen   Eid geschworen, dass sein Heilswille unumstößlich ist und nichts seine Treue aufheben kann. Gott   will   das   Heil   aller   Menschen.   Nur   wer   bewusst   und   endgültig   Gottes   Liebe   zurückweist,   muss   damit rechnen, dass Gott diese Abwendung respektieren könnte, weil er niemanden zum Heil zwingen wird.                   Aber   für   alle   anderen   gilt:   Es   gibt   nichts,   was   sicherer   hält   als   der   Anker   der   Hoffnung   auf   Gottes   ewige Güte   und   Treue.   Wer   sich   Christus   zuwendet   und   damit   seine   Hoffnung   auf   Gottes   Liebe   setzt,   kann   nicht enttäuscht   werden.   Gottes   Wille   zum   Heil   ist   unveränderlich.   Daher   ist   der   Anker   der   christlichen   Hoffnung auf   sicheren   Grund   geworfen.   Das   ewige   Heil   hängt   nicht   an   der   menschlichen   Wankelmütigkeit   oder   dem Hin- und Her gesellschaftlicher oder globaler Veränderungen.   Der   Ort,   an   dem   die   christliche   Hoffnung   verankert   ist,   ist   der   Himmel   selbst.   Weil   Gott   selbst   uns   festhält und   seine   Treue   unverbrüchlich   ist,   kann   nichts   uns   wegtreiben   von   ihm.   Weil   wir   durch   Jesu   Opfer   von aller   Schuld   befreit   sind,   steht   uns   die   himmlische   Ewigkeit   offen,   weil   Gott   es   so   geschworen   hat.   Wer   also seine   Hoffnung   auf   Gottes   Treue   setzt   und   seinen   Glauben   dort   verankert,   hat   Gottes   unverbrüchliche Zusage    auf    das    ewige    Heil    sicher.    Und    das    bedeutet:    Es    gibt    in    der    Hoffnung    auf    Gottes    Liebe Heilsgewissheit.   Autor: Prof. Dr. Ralf Dziewas
118 Jahre Leben finden - Gemeinschaft erfahren
    „Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.“                                                                                                                              (Hebräer 6,19) Ein   Anker   ist   schwer.   Wenn   er   seine   Aufgabe   erfüllt,   hält   er auch   bei   Sturm   und   tückischen   Strömungen   ein   Schiff   fest   an Ort   und   Stelle.   Aber   was   ist   ein   Anker   für   die   Seele?   Die Vielfalt    der    Veränderungen    in    der    Gegenwart    verunsichert uns.   Es   fühlt   sich   so   an,   als   gäbe   es   keine   verlässlichen Fixpunkte   mehr.   Alles   ist   im   Fluss.   Überall   Veränderung   und unklare   Entwicklungen.   Und   bei   der   Frage:   „Was   wird   noch alles    auf    uns    zukommen?“    kann    einem   Angst    und    Bange werden.                                                                                                  Aber   das   ist   eigentlich   der   Normalzustand   im   menschlichen Leben.   Wir   verdrängen   es   zwar   oft,   aber   unsere   Zukunft   ist immer   unsicher.   Wir   können   gar   nicht   wissen,   was   kommen wird.      Wir      wissen      nur,      was      bei      den      anstehenden Veränderungen   auf   dem   Spiel   steht:   Das   bisher   Bekannte und   Normale,   an   das   wir   uns   gewöhnt   haben,   und   das   wir gerne   festhalten   wollen.   Aber   wo   können   wir   uns   verankern angesichts   der   bleibenden   Unsicherheiten?   Im   6.   Kapitel   des Hebräerbriefes    geht    es    um    die    letzte    und    existentiellste Unsicherheit   des   menschlichen   Lebens:   Was   kommt   nach dem    Tod?    Kann    man    als    Christ    das    einmal    erworbene Seelenheil   vielleicht   wieder   verlieren?   Bleibt   für   den   Rest   des Lebens   unklar,   ob   es   ein   Leben   nach   dem   Tod   für   die   an Christus    Glaubenden    geben    wird,    oder    ist    Heilsgewissheit möglich?                                                                                                                                 Der   Schreiber   des   Hebräerbriefes   hebt   diese   Unsicherheit nicht   einfach   auf,   aber   er   macht   deutlich,   dass   es   von   Gottes Seite   aus   eine   klare   und   unverbrüchliche   Zusage   gibt:   Gott hat    vor    sich    selbst    einen    Eid    geschworen,    dass    sein Heilswille   unumstößlich   ist   und   nichts   seine   Treue   aufheben kann. Gott    will    das    Heil    aller    Menschen.    Nur    wer    bewusst    und endgültig    Gottes    Liebe    zurückweist,    muss    damit    rechnen, dass    Gott    diese    Abwendung    respektieren    könnte,    weil    er niemanden zum Heil zwingen wird.                   Aber   für   alle   anderen   gilt:   Es   gibt   nichts,   was   sicherer   hält   als der   Anker   der   Hoffnung   auf   Gottes   ewige   Güte   und   Treue. Wer   sich   Christus   zuwendet   und   damit   seine   Hoffnung   auf Gottes    Liebe    setzt,    kann    nicht    enttäuscht    werden.    Gottes Wille   zum   Heil   ist   unveränderlich.   Daher   ist   der   Anker   der christlichen    Hoffnung    auf    sicheren    Grund    geworfen.    Das ewige   Heil   hängt   nicht   an   der   menschlichen   Wankelmütigkeit oder    dem    Hin-    und    Her    gesellschaftlicher    oder    globaler Veränderungen.   Der   Ort,   an   dem   die   christliche   Hoffnung   verankert   ist,   ist   der Himmel   selbst.   Weil   Gott   selbst   uns   festhält   und   seine   Treue unverbrüchlich   ist,   kann   nichts   uns   wegtreiben   von   ihm.   Weil wir   durch   Jesu   Opfer   von   aller   Schuld   befreit   sind,   steht   uns die   himmlische   Ewigkeit   offen,   weil   Gott   es   so   geschworen hat.   Wer   also   seine   Hoffnung   auf   Gottes   Treue   setzt   und seinen   Glauben   dort   verankert,   hat   Gottes   unverbrüchliche Zusage   auf   das   ewige   Heil   sicher.   Und   das   bedeutet:   Es   gibt in der Hoffnung auf Gottes Liebe Heilsgewissheit.   Autor: Prof. Dr. Ralf Dziewas
117 Jahre Leben finden - Gemeinschaft erfahren
Home Home Was wir wollen Was wir wollen Veranstaltungen Veranstaltungen Besondere veranstaltungen Besondere veranstaltungen Lage Lage Andacht Andacht Links Links Impressum Impressum